• chrismentz

make your own ... Activity Board

Kühlschranktür auf, Kühlschranktür zu … Licht an, Licht aus … Schublade auf, Schublade zu ... und alles wird früher oder später mit „Nein“, „Vorsicht“ oder „Achtung“ kommentiert, denn die kleinen Finger sollen ja schließlich heile bleiben.

Babys sind von Haus aus neugierig und das ist auch gut so. Sie wollen auf Entdeckungsreise gehen und lernen so spielerisch, wie die Welt um sie herum funktioniert. Leider ist das nicht immer ganz ungefährlich: Schubladen werden zu Fingerpressen oder eine Schnur zur Würgeschlange.

Eine Spielwand bzw. ein Activity Board kann all die Lichtschalter und Schubladen ersetzen und noch so viel mehr. Im Grunde ist es eine Wand, auf der all die Dinge montiert werden, von denen Kleinkinder die Finger nicht lassen können.




Benötigt wird

  • Holzplatte

  • Holzleisten

  • Farbe

  • jede Menge Schrauben

  • alles, was man so zu Hause findet (Rohre, Griffe …)

  • minimales handwerkliches Geschick

Und das alles mit so wenig Plastik wie möglich und unter Verwendung all der Sachen, die man manchmal so zu Hause findet und keine sinnvolle Verwendung mehr dafür hat.






Herstellung

Damit das Activity Board nicht den nächsten Anlass bietet, „Achtung“ zu sagen, sollte sie natürlich möglichst babysicher sein.

Da man die meisten Dinge mit Schrauben oder Nägeln befestigt, macht es Sinn, die Holzplatte hinten mit einem Rahmen zu versehen. Dort können dann alle herausstehenden Enden verschwinden. Dafür muss man lediglich eine Holzleiste entsprechend zurecht sägen und sie festschrauben. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will (und irre viel Kram in der Werkzeugkiste hat), kann außerdem noch mit Winkeln arbeiten.





Eine Holzwand kann man sehr einfach bearbeiten. Splitter und spitze Ecken lassen sich mit Sandpapier abschleifen. Bevor die Wand gestrichen werden kann, muss die Oberfläche noch entsprechend geglättet werden.



(zum Streichen kann man wunderbar die Kinder mit einbeziehen)


Upcycling Idee:

Wer noch einen alten Tisch im Keller stehen hat, kann einfach nur die Beine absägen. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Holz ist bereits bearbeitet und der Rahmen in der Regel sowieso Teil des Tisches.


Sobald das Grundgerüst steht, kann das Board auch schon gestaltet werden. Und plötzlich sind alle Gestände, die einem so zwischen die Finger kommen, potenzielle Activity-Teile:

  • Haken des alten Duschvorhangs

  • kaputter Besen

  • kleines Schloss

  • Türgriffe

  • Omas altes Wandtelefon …

Die Activity-Wand ist also das perfekte Upcycling-Projekt.



Im Alltag

Wichtig ist selbstverständlich, dass man einen geeigneten Ort für das Board findet und es bombensicher an der Wand anbringt. Es wird sehr lange bespielt werden und ist ein Magnet für jeden Kleinkinderbesuch. Daher steht die Sicherheit an erster Stelle.

Das Activity-Board kann jeder Zeit erweitert werden. Somit passt man es zum Beispiel jedem Alter an oder kann es den Jahreszeiten bzw. diversen Anlässen – wie Weihnachten oder Geburtstag - entsprechend neu gestalten.



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